
Das erste eigene Auto bedeutet für den Käufer immer eine große Umstellung. Es ist deshalb sinnvoll, sich vor der Anschaffung genaue Gedanken darüber zu machen, was eigentlich im Vordergrund steht und was eher nebensächlich ist. Da es sich meistens um Führerscheinneulinge bzw. Fahrer mit einer geringen Praxiserfahrung handelt, ist zunächst einmal ein Kleinwagen naheliegend. Größere Fahrzeuge wie den CLK von Mercedes, die praktisch jeder große Fahrzeugmarkt online bereithält, sind für Fahranfänger eigentlich nur als Gebrauchtwagen und aufgrund ihres höheren Sicherheitsstandards interessant. Gleiches gilt im Prinzip auch für die anderen deutschen Limousinen-Hersteller. Kleinwagen haben auch den Vorteil, dass sie im alltäglichen Gebrauch im Straßenverkehr eine wesentlich bessere Übersicht bieten. Sie sind leichter zu handhaben und auch das Einparken ist einfacher zu perfektionieren. Gerade große und unübersichtliche Autos können am Anfang hier dem glücklichen Neubesitzer einiges an Qualen bereiten, von der Suche nach einem geeigneten Platz einmal ganz zu schweigen. Ob es nun ein Neu- oder ein Gebrauchtwagen sein soll, hängt vor allem von dem persönlichen Geschmack und der Kaukraft ab. Abzuraten ist jedoch von sehr alten und deshalb auch wartungsintensiven Autos, die nicht nur wegen ihrer langen Vorgeschichte schon individuelle Macken und Fahreigenschaften aufweisen. Sie reagieren darüber hinaus wegen des hohen Verschleiß schnell mit schweren Schäden auf eine unsachgemäße Behandlung. Die Wahl zwischen Benzin und Diesel ist eine Glaubensfrage, die schwer generell zu beantworten ist. Diesel kann bei Schaltwagen von Vorteil sein, da diese Autos milder auf Fehler beim Kuppeln reagieren als ihre benzingetriebenen Artgenossen. Allerdings sind sie teurer und der günstigere Kraftstoffpreis rentiert sich nur bei einer hohen Kilometerzahl, die gefahren wird.
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